Guten Tag,
sehr gerne machen wir Sie auf eine Ausstellung im KUNSTMUSEUM BONN, Museumsmeile, Helmut-Kohl-Allee 2, 53113 Bonn aufmerksam:

„Das Kunstmuseum Bonn präsentiert erstmals die neueste Werkserie der international renommierten Fotografin und Dokumentarfilmerin Herlinde Koelbl.
Die Ausstellung versammelt Porträts und Gesprächsaufzeichnungen von 40 an Krebs erkrankten Menschen und widmet sich einer der häufigsten Erkrankungen unserer Zeit. Mit ihrem neuen Projekt bricht Koelbl gesellschaftliche Tabus und eröffnet einen eindringlichen künstlerischen Blick auf Krankheit, Verletzlichkeit und Hoffnung.
Ausgangspunkt der Arbeit ist ihre eigene Krebserkrankung in den Jahren 2019/20. Während ihrer Behandlung beschäftigten sie insbesondere die Markierungen der Strahlentherapie – sogenannte Radiotherapie-Fadenkreuze, die der präzisen Ausrichtung der Bestrahlung dienen.
Für das Projekt sprach Koelbl mit Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft über ihre Erfahrungen mit der Krankheit. Die daraus entstandenen Gespräche sowie die eindrucksvollen Porträts machen persönliche Geschichten von Angst, Hoffnung, Verlust und neuer Zuversicht sichtbar. So entsteht ein bewegendes Panorama menschlicher Verletzlichkeit und Stärke – und ein Plädoyer für einen offeneren gesellschaftlichen Umgang mit Krebs.“
Herlinde Koelbl zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Fotograf:innen Deutschlands. Für ihr Werk wurde sie vielfach ausgezeichnet, zuletzt 2025 mit dem Bayerischen Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst.
Im Foyer des Kunstmuseums informieren Stationen über das Thema Krebs und vermitteln Wissen rund um diese Erkrankung.
Am ersten Sonntag jedes Monats stehen zudem Ansprechpartnerinnen des INFONETZ KREBS, des Informations- und Beratungsdienstes der Deutschen Krebshilfe, und dem Haus der Krebs-Selbsthilfe für Fragen, persönliche Gespräche und interaktive Angebote zur Verfügung.
Auch der BVK wird an mindestens einem dieser Sonntage vor Ort sein.
Über die genauen Daten werden wir hier weiter informieren.
Die Ausstellung wird eröffnet am Sonntag, 8. November 2026, um 11:30 Uhr und ist dann bis zum 16. Mai 2027 zu sehen.
Einzelheiten entnehmen Sie gerne den hier als pdf-Dateien zur Verfügung gestellten Flyern:
