Neuer Youtube-Kanal der LAG Selbsthilfe!

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne machen wir auf den neuen YouTube-Kanal der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe aufmerksam: „Studio Selbsthilfe“ ist nun mit den ersten beiden Videos online.
Die dazugehörige Pressemitteilung stellen wir Ihnen als pdf-Datei zur Verfügung:

Den Auftakt des YouTube-Kanals machen ein kurzes Vorstellungsvideo und eine thematische Einführung des Fernseh- und Internetmediziners Dr. Johannes Wimmer. Er erklärt aus Sicht eines Mediziners, was gesundheitsbezogene Selbsthilfe ist und welchen Mehrwert diese für die Gesundheit und die Gesellschaft hat. Es folgen Interviews mit Aktiven der LAG Selbsthilfe Baden-Württemberg und des Bundesverbandes Aphasie sowie mit Spitzensportler Niko Kappel. Geplant ist, jeden Monat 1-2 Videos zu veröffentlichen. Das Projekt ist auf 3 Jahre angelegt und wird durch die freundliche Unterstützung der Techniker Krankenkasse ermöglicht.

Der Hintergrund:

„Die Digitalisierung ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit, welche die Art und Weise wie Menschen kommunizieren und Informationen beziehen grundlegend und flächendeckend verändert. Somit müssen alle Akteure des gesellschaftlichen Lebens zwangsläufig entsprechende Strategien entwickeln, wenn sie und ihre Tätigkeiten weiterhin wahrgenommen werden sollen. Das bedeutet, dass auch Selbsthilfeverbände von Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen und deren Angehörigen vermehrt und systematisch digitale Angebote schaffen müssen, die im Idealfall jüngere und ältere Zielgruppen ansprechen. Denn so lässt sich noch eine weitere Herausforderung der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe angehen: die Nachwuchsgewinnung für einen gelungenen Generationenwechsel.

„Um junge Menschen für die Selbsthilfe zu gewinnen, müssen diese zunächst überhaupt einmal wissen, dass es sie gibt und was man darunter alles versteht. Oft assoziieren Menschen mit dem Begriff „Selbsthilfe“ eine Gruppe von Menschen im Stuhlkreis. Beispielsweise in Filmen wird diese Situation häufig aufgegriffen und hat oft einen verstaubten und erzwungenen Charakter“ teilt Johannes Schweizer, Geschäftsführer der LAG Selbsthilfe RLP, mit und schlussfolgert: „Daher muss der Begriff „Selbsthilfe“ allgemein erst mal neu besetzt werden – und zwar modern, authentisch und ansprechend. Dies kann dadurch gelingen, wenn niedrigschwellig, verständlich und locker jene Themen angesprochen werden, mit denen sich viele junge Menschen identifizieren“.

Nach und nach soll der YouTube-Kanal die Vielfalt und Bandbreite von Selbsthilfe-Aktivitäten sichtbar machen, Vereinsstrukturen erklären, die Errungenschaften und Herausforderungen der letzten Jahrzehnte thematisieren und natürlich auch Vorbehalte und Vorurteile gegenüber Menschen mit Behinderungen und Menschen mit chronischen Erkrankungen aufgreifen und einen Beitrag dazu leisten, diese abzubauen. Unterschiedliche Menschen werden im Rahmen von Interviews zu Wort kommen, um ihre persönlichen Erfahrungen zu teilen und zum Austausch über die Kommentarfunktion des YouTube-Kanals anzuregen.“

Und hier geht es zum Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCUCTF8waaos2nieoX3ob5UA/videos

Studie der Uni Köln

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität zu Köln führt aktuell eine Studie durch, die sich speziell an Krebspatient*innen richtet.
Wir machen an dieser Stelle gerne auf diese Umfrage aufmerksam.
Die Ergebnisse der Studie sollen wichtige Erkenntnisse über die Entstehung von Suizidgedanken und suizidalem Verhalten im onkologischen Kontext bringen. So wird die Entwicklung gezielter psychoonkologischer Maßnahmen möglich, die in Zukunft zur Reduktion suizidaler Gedanken und Verhaltensweisen eingesetzt werden können.

Folgender Link führt zu der Studie und zu weitergehenden Informationen über den Ablauf der Befragung:

https://www.soscisurvey.de/IPTS_Cancer/

Hygienekonzept zur Wiederaufnahme der Gruppentreffen in der Selbsthilfe

Mit der stufenweisen Öffnung der Anti-Corona-Maßnahmen in Deutschland werden nun, nach und nach, auch örtliche Treffen der Selbsthilfegruppen wieder möglich.

Die BAG Selbsthilfe hat ein Hygienekonzept zur Verfügung gestellt. Dieses soll Orientierung und Empfehlungen geben, wie eine Wiederaufnahme der Gruppentreffen unter Einhaltung der bestehenden Hygienemaßnahmen möglich sein kann. Ziel ist, die GruppenleiterInnen zu unterstützen und zu befähigen, die Treffen unter dem Aspekt der Infektionsrisiken in der Corona-Pandemie verantwortlich durchführen zu können. Das wichtigste Mittel im Kampf gegen Covid-19 ist der verantwortungsvolle und umsichtige Umgang vor Ort. Diese Umsicht sowie die Selbst- und Fremdverantwortung der Gruppenmitglieder und jeder einzelnen Person sollten im Fokus eines jeden Treffens stehen.

Wir stellen Ihnen neben diesem Hygienekonzept, auch eine Checkliste für GruppenleiterInnen zur Vorbereitung auf die Gruppentreffen, eine Einverständniserklärung für TeilnehmerInnen inklusive einer kurzen Symptomabfrage sowie zwei Hinweisschilder für die Gruppenräume zu den Hygieneregeln und zur A-H-A-Formel hier zum Download zur Verfügung.

Rehabilitation und Teilhabe für Menschen mit Krebserkrankungen – Arbeitshilfe

Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e.V. (BAR) ist der Zusammenschluss der Reha-Träger. Seit 1969 fördert sie im gegliederten Sozialleistungssystem die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.

Nun hat die BAR eine Arbeitshilfe zum Thema Rehabilitation und Teilhabe für Menschen mit Krebserkrankungen“ herausgebracht. Diese Arbeitshilfe nimmt den Versorgungsbereich der Rehabilitation mit allen seinen Möglichkeiten in den Blick.

„Leistungen zur medizinischen Rehabilitation können helfen, Funktionseinschränkungen zu beseitigen, zu mindern oder auszugleichen sowie vorhandene Funktionsfähigkeiten zu erhalten oder zu verbessern. Krebspatienten sind oft hoch motiviert, wieder zu arbeiten; und die Rückkehr in den Beruf wird oft mit Wieder-Gesundsein gleichgesetzt. Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben können für Menschen mit Krebserkrankungen den Weg ins Arbeitsleben ebnen, unterstützen und vor Überforderung schützen. Wenn ein Krebspatient im Alltag eingeschränkt ist, können Leistungen zur sozialen Teilhabe (z. B. auch finanzielle Erleichterungen, Assistenzdienste und Hilfsmittel) dabei helfen, den Alltag wieder zu bewältigen, und als Ziel aller Leistungen der Rehabilitation steht die bestmögliche Teilhabe der betroffenen Menschen.

Diese Arbeitshilfe dient als Praxishilfe für die Planung, Beantragung, Durchführung und Verstetigung rehabilitativer Maßnahmen für krebskranke Menschen.

Der Download der Arbeitshilfe als pdf-Datei ist kostenlos und wir stellen diese gerne hier zur Verfügung.

Falls Sie die Broschüre als Druckausgabe haben möchten, müssen Sie diese kostenpflichtig (2,00 €/Stück inkl. 5,00% MwSt. zzgl. Versand) bei der BAR bestellen unter:
https://www.bar-frankfurt.de/service/publikationen/reha-grundlagen.html

Neuer Patientenfilm „Gesundheitsinformationen im Internet“

Neuer Patientenfilm „Gesundheitsinformationen im Internet“

Im Internet gibt es Gesundheitsinformationen in Hülle und Fülle. Doch es ist nicht immer leicht, vertrauenswürdige Quellen zu finden und andere Interessen der Webseiten-Betreiber auszuschließen. Besonders seit Ausbruch der Corona-Pandemie kursieren online viele Falschmeldungen. Daher sind gerade jetzt verlässliche Informationen wichtiger denn je. Der neue Film „Gesundheitsthemen im Internet“ gibt Hilfestellungen.

Der neue Film erklärt leicht verständlich, woran Patientinnen und Patienten gute Gesundheitsinformationen erkennen können. Diese sind beispielsweise umfassend, werbefrei und verständlich, ausgewogen und neutral, mit Vor- und Nachteilen. Vertrauenswürdige Anbieter nennen auch Verantwortliche und Mitwirkende, Quellen-Nachweise, Erstelldatum und Hinweise zur Finanzierung. Dagegen ist Vorsicht geboten, wenn reißerisch oder Angst machend geschrieben wird oder nur eine Untersuchungs- oder Behandlungsmöglichkeit genannt ist – aber auch wenn Angaben zu Risiken oder Nebenwirkungen fehlen oder von anerkannten Behandlungen abgeraten wird.

Der Patientenfilm ist im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) und der audiovisuellen Kommunikationsplattform TV-Wartezimmer® entstanden: TV-Wartezimmer® hat den Film produziert, der Inhalt beruht auf der aktuellen Information des ÄZQ zum Thema Gesundheitsinformation. Insgesamt gibt es nun drei gemeinsame Filme. Bereits erschienen sind die Filme zu „Antibiotikaresistenzen“ und „Klinische Studien“.

Den neuen Film können sich Patientinnen und Patienten kostenlos ansehen:

Film: www.patienten-information.de/kurzinformationen/gesundheitsthemen-im-internet#video
weitere Gesundheitsinformationen und Filme: www.patienten-information.de
TV-Wartezimmer®: www.tv-wartezimmer.de

Quelle: https://www.patienten-information.de/news/neue-aezq-gesundheitsinformation-2020-07-02

Webinar – ein geschützter Begriff

Hinweis zur Nutzung des Begriffs „Webinar“!

Der Begriff „Webinar“ ist seit 2003 beim Deutschen Patent- und Markenamt als Wortmarke eingetragen und bis 2023 geschützt. Die Nutzung dieser Marke ist im Netz und auch bei Bundesprogrammen weit verbreitet und es wird davon ausgegangen, dass der Markeninhaber aktuell (noch) nicht flächendeckend gegen die Nutzung vorgeht.

Um kostenpflichtige Abmahnungen zu vermeiden, sollte darauf geachtet werden, den Begriff besser nicht mehr zu verwenden, insbesondere nicht in öffentlich zugänglichen Texten.

Alternative Begriffe sind: digitales Meeting oder Online-Meeting, digitales Seminar oder Online-Seminar sowie digitale Konferenz oder Online-Konferenz.

Quelle: https://www.lwk-rlp.de/de/aktuelles/detail/news/detail/News/begriff-webinar-ist-geschuetzt/

Nationale Dekade gegen Krebs

Sehr geehrte Damen und Herren,

an dieser Stelle möchten wir noch einmal auf die Nationale Dekade gegen Krebs aufmerksam machen.

„Alle relevanten Akteure Deutschlands bündeln ihre Kräfte im Kampf gegen den Krebs. Gemeinsam wollen sie erreichen, dass künftig möglichst viele Krebsneuerkrankungen verhindert werden und Betroffene ein besseres Leben führen können. Dank enormer Fortschritte in der Gesundheitsforschung kann Krebs schon heute in vielen Fällen geheilt werden. Dank enormer Fortschritte in der Gesundheitsforschung kann Krebs schon heute in vielen Fällen geheilt werden. Insgesamt sind die Überlebenschancen der Erkrankten in den vergangenen 40 Jahren stark gestiegen.

Das bessere Verständnis der Krankheitsprozesse, das auch zu gezielteren Behandlungsverfahren führt, ist ein wesentlicher Grund dafür. Doch immer noch ist Krebs die zweithäufigste Todesursache in Deutschland und die am stärksten gefürchtete Krankheit in der Bevölkerung. Und: Wegen der zu erwartenden Alterung unserer Gesellschaft wird die Zahl der Erkrankten von heute 500.000 pro Jahr bis zum Jahr 2030 auf etwa 600.000 ansteigen. Deshalb hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Gesundheit und weiteren Partnern die Nationale Dekade gegen Krebs ausgerufen.“

Ein Punkt der Nationalen Dekade gegen Krebs ist die Patientenbeteiligung:

„Ein wichtiges Ziel der Nationalen Dekade gegen Krebs ist es, die Beteiligungen von Patientinnen und Patienten in der Krebsforschung auszubauen. Um die Krankenversorgung zu verbessern, binden Kliniken Betroffene zum Beispiel über Patientenbeiräte inzwischen regelmäßig ein. In der Forschung werden Patientinnen und Patienten bisher noch zu wenig, aber inzwischen immer mehr einbezogen.

Patientenbeteiligung in der Forschung meint dabei nicht nur, dass Betroffene in (klinischen) Studien mitwirken und/oder die im Zusammenhang mit ihrer Krankheit erhobenen Daten für Forschungszwecke zur Verfügung stellen. Es geht auch darum, dass Betroffene in allen Phasen der Forschung – das bedeutet von der Formulierung der Fragestellung bis zur Verwertung der Ergebnisse – eingebunden werden. Ihre Wünsche, Erfahrungen und Meinungen sollen gehört und berücksichtigt werden.“

Weitere Informationen zur Nationalen Dekade gegen Krebs finden Sie unter:
https://www.dekade-gegen-krebs.de/index.html

Einen Informationsflyer stellen wir Ihnen gerne hier als pdf-Datei zur Verfügung:

Welches Video-Konferenz-Tool passt zu unserer Selbsthilfegruppe?

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Paritätische Gesamtverband hat eine Orientierungshilfe hinsichtlich der Auswahl von Videokonferenzanbietern zur Verfügung gestellt. Diese Informationen können sehr hilfreich für die Arbeit in Ihren Verbänden und Selbsthilfegruppen sein, wenn es darum geht, den richtigen Anbieter zu finden.

Alle Informationen zu dem Thema sind unter folgendem Link aufgeführt:

http://www.der-paritaetische.de/schwerpunkt/digitalisierung/webzeugkoffer/faq/welcher-videokonferenzanbieter-passt-zu-uns/

Beste Grüße aus der Geschäftsstelle in Bonn

Forderungen der BAG SELBSTHILFE zur Bewältigung der Corona-Pandemie

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der BAG SELBSTHILFE und ihren Mitgliedsverbänden sind viele Menschen aktiv, die zu den Risikogruppen gezählt werden. Diese sind ebenso Teil der Gesellschaft wie Menschen mit einem geringeren Risiko; sie sind Teil der Arbeitswelt, sie haben Kinder, Eltern oder Großeltern und auch für sie gelten die verfassungsmäßigen Grundrechte.

Mehr denn je fordert die BAG SELBSTHILFE, dass auch unter den Bedingungen der Pandemie an der Grundausrichtung unseres Gemeinwesens einer inklusiven Gesellschaft festgehalten werden muss.

Anbei erhalten Sie die Forderungen der BAG SELBSTHILFE zur Abmilderung der Belastungen für Menschen mit chronischen Erkrankungen, Behinderungen sowie ihren Angehörigen durch die Covid-19 Pandemie.

Beste Grüße aus der Geschäftsstelle in Bonn