starke Kopfschmerzen, kein Essen und kein Sprechen möglich

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  • #9415
    Andrea78
    Verwalter

    Hallo, mein Vater wurde im April das erste mal operiert. Vollständige Entfernung des Kehlkopfes, danach Bestrahlung und dann ging irgendwie gar nichts mehr. Er konnte nicht mal mehr trinken, denn eine Stenose hat die Speiseröhre verschlossen. Das wurde dann operativ geweitet und er konnte knapp zwei Wochen lang Essen und Trinken. Dann ging wieder nichts mehr. Also wurde im eine PEG gesetzt und eine neue OP zwecks Neukonstruktion des Rachenraums geplant. Diese OP ist nun auch schon zwei Monate rum und nichts klappt, wie es soll.
    Essen fast gar nicht, Trinken so einigermaßen, aber Sprechen klappt auch nicht.
    Außerdem hat er fürchterliche Kopfschmerzen, wegen denen er bereits mehrfach im Krankenhaus war, aber neurologisch leider nichts gefunden wurde.
    Wir wissen so langsam echt nicht mehr weiter, weil mein Vater auch immer weniger tun kann / will.

    #9430
    Nicole
    Verwalter

    Hallo Andrea,
    ist der Vater denn bereits in Logopädischer Behandlung? Das ist dringend notwendig. Bitte darauf achten, dass die/der Logopäde/in sich gut(!) mit Schluckstörung und aber auch Bestrahlungsschäden auskennt. Schauen, ob der Therapeut ggf. spezielle Qualifik. hat. Außerdem ist es wichtig, dass er Lymphdrainage bekommt, Mein Strahlenpatienten berichten mir immer wieder, dass es eine recht feste Lymphdrainage sein muss, nur dann bewirkt sie etwas ( das einfache „Streicheln“ nutzt nichts).

    Viel Erfolg und gute Besserung
    Nic

    #9468
    Thomas
    Verwalter

    Hallo Nicole,
    die Druckstärke einer Lymphdrainage hängt von der Beschaffenheit des Ödems ab. Wenn es ein eiweißreiches Ödem ist (das Gewebe fühlt sich sehr hart an und durch Druck erzeugt man direkt eine Delle die sich erst langsam wieder zurückbildet) dann gilt stärkerer Druck und längeres Verharren an der Stelle, ist das Gewebe aber weich darf auf keinen Fall ein zu hoher Druck ausgeübt werden. Idealerweise ist der Druck ca 40 Torr, das eintspricht einem Handauflegen mit ganz wenig mehr Druck als dem Eigengewicht der Hand.
    LG

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Bundesverband der Kehlkopfoperierten e.V.