Elektronische Sprechhilfe

Elektronische Sprechhilfen sind ein nicht mehr wegzudenkendes Hilfsmittel in der stimmlichen Rehabilitation. Seit Ende der 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts diese technische Revolution des elektronischen Stimmersatzes Deutschland erreichte, haben sich diese Geräte in allen Fällen, bei denen eine natürliche Stimmgebung nicht mehr möglich ist, als wichtiges Hilfsmittel für die Kommunikation etabliert.

Das Funktionsprinzip basiert auf einem Schwingungsgenerator. Die hörbaren Vibrationen werden beim Ansetzen des Gerätes an eine geeignete Stelle am Hals in den Mundraum geleitet und ermöglichen durch die gewohnten, deutlichen Sprechbewegungen eine gut verständliche Sprache.


Indikationen für eine elektronische Sprechhilfe:

Laryngektomie
Kehlkopfatresie, - trauma, - teilresektion
Chordektomie beidseits
Neurologische Erkrankungen, die mit einer Muskelschwäche einhergehen
Recurrensparese

Im Falle einer Laryngektomie kann die elektronische Sprechhilfe eine sinnvolle Ergänzung zu der körpereigenen (Speiseröhren-) Ersatzstimme sein. Dieses Hilfsmittel ermöglicht es, auch in Notfall-oder Stresssituationen jederzeit sprechbereit zu sein. Die Grundfunktion der elektronischen Sprechhilfe ist im Regelfall schnell zu erlernen und ermöglicht dem Patienten schon bald nach der Operation eine gute und sichere Verständigungsmöglichkeit.


Bild und Text mit freundlicher Genehmigung der Firmen Servona und Atos-Medical



nach oben


(C) 2011 - Alle Rechte vorbehalten

Diese Seite drucken