Notfallmaßnahmen |
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Erste Hilfe für Kehlkopflose erfordert besondere Maßnahmen |
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Atemstillstand liegt vor bei: |
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Achtung! Keine Mund-zu-Mund-Beatmung möglich |
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Mund-zu-Hals-Beatmung kann lebensrettend sein |
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Die erste Hilfe für Kehlkopflose unterscheidet sich in einigen wesentlichen Punkten von den allgemeinen Regeln. Beispielsweise kann wegen der veränderten anatomischen Situation die Mund-zu-Mund bzw. Mund-zu-Nase Beatmung nicht angewendet werden, sie ist sogar gefährlich, weil Speiseröhre und Magen rasch überbläht werden können. Anderseits müssen im Notfall Mund und Rachen von Kehlkopflosen nicht von Erbrochenen oder Blut befreit werden, da die Gefahr des Erstickens auf diesem Wege nicht gegeben ist. |
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Anmerkung: |
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Das Entfernen einer Trachealkanüle sollte ein Helfer nur bei Personen vornehmen, die er genau kennt und bei denen er weiß, dass sie wegen einer Kehlkopfoperation und nicht aus einem anderen Grund einen künstlichen Atemweg haben, z.B. wegen doppelseitiger Stimmbandlähmung, narbiger Kehlkopfveränderung ect.. Patienten mit einer sogenannten Tracheotomie haben zwischen dem äußeren Tracheostoma und der Luftröhre einen Weichteilschacht, der bei Herausnahme der Kanüle sehr schnell zusammenfallen kann. |
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Sofern man also die vorliegende Situation nicht abschätzen kann, gilt: |
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