Sie sind hier: Menschen und Angst
Weiter zu: Angst vor der Operation
Allgemein: Links Kontakt Impressum

Menschen und Angst

Was man gegen die Angst vor einer OP tun kann?

Die meisten Menschen lernen mit der Zeit, ihre Ängste zu bewältigen und mit besorgniserregenden Situationen umzugehen. Doch der Gang ins Krankenhaus und eine Operation stellen für viele Betroffene eine völlig neue Situation dar. Die Strategien gegen die Ängste können ganz unterschiedlich sein: Manche Menschen versuchen, schon im Vorfeld etwas gegen Angst oder Stress zu tun, indem sie sich frühzeitig beim Bundesverband der Kehlkopfoperierten informieren und ihre Sorgen mit anderen betroffenen Menschen teilen. Andere versuchen, sich durch Lesen oder Musik abzulenken, oder greifen zu Bewegungs- oder Entspannungstechniken, wie zum Beispiel langsames und tiefes Atmen. Manche Menschen finden in ihrer Religion Unterstützung. Darüber hinaus gibt es auch von medizinischer Seite Hilfe: Zum Beispiel kann man sich für die Nacht vor der Operation ein Beruhigungs- oder Schlafmittel geben lassen.

Insgesamt lassen sich die Möglichkeiten, die Angst vor Operationen zu lindern, in drei Gruppen einteilen:

Was kann ich selbst tun?

[Abbildung] Informationen suchen: Zu wissen, was während der Operation passieren wird, kann die Unsicherheit verringern.
[Abbildung] Planen: Zum Beispiel kann man mit Ärztinnen, Ärzten und Pflegekräften im Voraus vereinbaren, wie die Schmerzbehandlung aussehen soll.
[Abbildung] Für Entspannung und Ablenkung sorgen.

Was können Angehörige und Freunde tun?

[Abbildung] Seelische Unterstützung anbieten: Eine Betreuung durch Nahestehende hilft gegen die Angst, alleine gelassen zu werden.
[Abbildung] Für Ablenkung sorgen – insbesondere bei Kindern.

Was können Ärzte und Krankenhauspersonal tun?

[Abbildung] Für eine reibungslosen Ablauf und eine gute Organisation sorgen: Kurze Wartezeiten und aufmerksames Personal verringern die Belastung.
[Abbildung] Geeignete Ansprechpartner anbieten: Diese Aufgabe können freiwillig Helfende Patientenbetreuer des Bundesverbandes der Kehlkopfoperierten, Psychologen oder auch Seelsorger erfüllen.
[Abbildung] Vielfältige Informationsquellen für unterschiedliche Bedürfnisse anbieten.
[Abbildung] Angemessene Beruhigungs- und Schlafmittel einsetzen.

Viele der Punkte klingen selbstverständlich. Sie verdeutlichen jedoch, dass unterschiedliche Menschen ganz verschiedene Auslöser für ihre Ängste haben und individuelle Bewältigungsstrategien entwickeln. Wer zum Beispiel Angst vor der Narkose hat, braucht eine andere Art der Unterstützung als jemand, der sich vor allem vor der Trennung von seiner gewohnten Umgebung fürchtet. Es gibt also kein Patentrezept. Folgende Vorschläge beschreiben ein Spektrum von Möglichkeiten - wissenschaftliche Beweise für ihren Nutzen sind jedoch eher die Ausnahme.

Für weitere Informationen siehe: www.gesundheitsinformation.de/artikel.203.165.html

nach oben