Covid-19 Umfrage Runde 2//Fragebogen der AG PRiO der Deutschen Krebsgesellschaft

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Frühjahr diesen Jahres hat eine kleine Gruppe der Arbeitsgemeinschaft PRiO der Deutschen Krebsgesellschaft einen Fragebogen verschickt, mit welchem die aktuelle Corona-Situation und die damit verbundenen Belastungen und das Wohlbefinden aber auch die persönlichen Ressourcen in dieser Zeit aus Sicht der Patientinnen und Patienten untersucht worden sind. Daran haben Sie aktiv teilgenommen und somit für eine hohe Rücklaufquote gesorgt. Ein herzliches Dankeschön dafür!

Nun hat diese Arbeitsgruppe die Umfrage erneut freigeschaltet, um im Verlauf die Änderungen zu den einzelnen Aspekten zu messen. Die Arbeitsgruppe möchte Sie daher einladen, erneut an einer anonymen Befragung zu diesen Aspekten teilzunehmen. Mit Ihren Antworten helfen Sie, Erkenntnisse für die psychosoziale Versorgung in schwierigen Zeiten zu gewinnen. Denn Sie sollen gut und umfassend unterstützen werden! Mehr Informationen entnehmen Sie bitte dem hier zum Download zur Verfügung gestellten Schreiben:

Der Link zur Umfrage ist:

https://limesurvey.uni-wh.de/index.php/137743?lang=de

Sie können aber auch den ebenfalls zum Download angebotenen Fragebogen ausdrucken und händisch ausfüllen.

Bitte schicken Sie den Fragebogen an:

Südharz Klinikum Nordhausen gGmbH
Prof. Dr. med. Jens Büntzel
Chefarzt der Klinik für HNO-Erkrankungen, Kopf-Hals-Chirurgie
Interdisziplinäre Palliativstation
Dr.-Robert-Koch-Straße 39
99734 Nordhausen

Bis Ende Oktober 2020 ist der Fragebogen online freigeschaltet; die Frist für die ausgefüllten Fragebögen ist ebenfalls Ende Oktober 2020.

Bei Rückfragen können Sie sich gerne an Professor Jens Büntzel unter jens.buentzel@shk-ndh.de oder an mich (Stefanie Walter) unter walter@kehlkopfoperiert-bv.de wenden.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AG PRiO bedanken sich jetzt schon ganz herzlich für die Unterstützung und freuen sich über eine rege Teilnahme.

Bewertung von Patienteninformationsmaterialien (PIM): EXPERT*INNEN IN EIGENER SACHE GESUCHT!

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen des isPO-Projekts, in dem der Haus der Krebsselbsthilfe – Bundesverband (HKSH-BV) Konsortialpartner ist, wurde von der Forschungsgemeinschaft ein Instrument für die Bewertung von PatientInneninformationen entwickelt. Dies ist eine nutzerfreundliche Checkliste zur Bewertung von Patienteninformationsmaterialen (UPIM-Check).

Für die Prüfung der Anwendbarkeit wird nun um Unterstützung gebeten.
Alle notwendigen Informationen finden Sie im untenstehenden Text sowie in der Pdf-Datei, die wir Ihnen hier zum Download zur Verfügung stellen:

Bewertung von Patienteninformationsmaterialien (PIM): EXPERT*INNEN IN EIGENER SACHE GESUCHT!

Unser Ziel ist:

• Patient*innen an der Entwicklung und Verbesserung von Patienteninformationsmaterialien (PIM) direkt und frühzeitig zu beteiligen

• Patient*innen somit zu wissenschaftlichem Vorgehen zu befähigen

• die Zusammenarbeit mit Versorgenden im Gesundheitssystem und Forschenden auf Augenhöhe zu ermöglichen

Hierfür haben wir am Institut IMVR der Universität zu Köln in enger Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden vom Haus der Krebs-Selbsthilfe – Bundesverband und der Krebsgesellschaft NRW ein PIM-Bewertungsinstrument als Handwerkszeug entwickelt. Es heißt UPIM-Check (User-friendly Patient Information Material Checklist) und bewertet die Qualität von Informationsmaterialien. Unser Instrument folgt wissenschaftlichen Kriterien und soll gleichermaßen von Patient*innen, Versorgenden und Forschenden angewendet werden können.

Bevor die UPIM-Check in der Praxis (z.B. in der Selbsthilfe) weiter eingesetzt werden kann, muss diese auf Ihre Anwendbarkeit geprüft werden. Hierzu suchen wir Sie als UPIM-Check-Tester*in.

Der Test kann bequem von zu Hause aus durchgeführt werden, wir stellen Ihnen die notwendigen Unterlagen per Post zur Verfügung.

Gerne nehmen Sie für weitere Fragen mit Frau Sandra Salm vom IMVR Kontakt auf (sandra.salm@uk-koeln.de; 0221 478 97131).

Sie haben Interesse, am UPIM-Check-Test teilzunehmen? Dann freuen wir uns sehr, wenn Sie sich unter Angabe Ihres Namens und Ihrer Adresse beim IMVR melden (imvr-trustcenter@uk-koeln.de).

Alle Teilnehmenden erhalten nach Abschluss und Auswertung des Tests eine Rückmeldung zu den Ergebnissen. Außerdem möchten wir Ihnen die UPIM-Check kostenfrei zur Verfügung stellen. Sie können das Instrument dann bei eigenen Praxis- und Forschungsvorhaben flexibel einsetzen.

Wir danken Ihnen schon jetzt ganz herzlich für Ihr wertvolles Engagement!

Im Namen des gesamten UPIM-Check-Teams
Sandra Salm
(IMVR – Institut für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft, Universität zu Köln)

Kostenfreier Online-Kurs zur Existenzsicherung nach Krebs

Neues Kursangebot: Existenzsicherung nach Krebs

Arbeitsausfall, Berufsunfähigkeit, Minirente: Die Folgen einer Krebserkrankung können das soziale und finanzielle Gefüge von Betroffenen und ihren Familien bedenklich ins Wanken bringen. Wer gut informiert ist, hat es leichter, sich im Dschungel der Bürokratie zurechtzufinden. Der Onlinekurs „Krebs: Wie sichere ich meine wirtschaftliche Existenz?“ der Deutschen Krebsstiftung wendet sich an Betroffene, die während oder nach der Therapie finanzielle Fragen zum Lebensunterhalt haben. Der Kurs ist für die Teilnehmer*innen kostenfrei und besteht aus drei Modulen, die einzeln oder in Kombination buchbar sind.

Modul 1
Wie bin ich bei einer Krebsdiagnose finanziell abgesichert? Das Krankengeld 14. Oktober 2020, 17:00 – 18:15 Uhr

Modul 2
Was kommt nach dem Krankengeld? Leistungen zur Existenzsicherung 21. Oktober 2020, 17:00 – 18:15 Uhr

Modul 3
Was passiert bei einer Langzeiterkrankung? Der Weg in die Rente 28. Oktober 2020, 17:00 – 18:15 Uhr

Die Referent*innen
Der Kurs wird in Kooperation mit der Deutschen Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG) durchgeführt. Die DVSG-Expert*innen Anne Tauber (Nationales Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg) und Dr. Ingo Neupert (Uniklinikum Essen) erklären die wichtigen Punkte anhand von Fallbeispielen und beantworten Fragen live oder im Chat.

Teilnahme und Anmeldung
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung unter presse@deutsche-krebsstiftung.de bis zum 12.Oktober wird gebeten.
Zur Teilnahme benötigen Sie lediglich einen Computer mit Internetzugang und ein Headset oder alternativ ein Telefon. Mehr Infos und die detaillierten Lerninhalte finden Sie unter: www.deutsche-krebsstiftung.de/online_kurs/online-kurs-zur-existenzsicherung-bei-krebs/

kostenfreier Online-Kurs – Nach dem Krebs: So gelingt der Wiedereinstieg in den Beruf

Die Deutsche Krebsstiftung bietet in Kooperation mit der Bremer Krebsgesellschaft im Oktober 2020 einen Online-Kurs für Krebsbetroffene an, die nach der Erkrankung wieder arbeiten möchten.

Wer nach Krebstherapie und Reha wieder ins Arbeitsleben zurückkehren möchte, hat viele Fragen: Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Wiedereinstieg, welche Rechte und Pflichten bestehen im Rahmen des betrieblichen Eingliederungsmanagements, wie spricht man über die eigene Erkrankung mit Kolleg*innen und Vorgesetzten? Unsere Expert*innen für Psychoonkologie und Sozialrecht erklären die wichtigsten Punkte im Online-Kurs anhand von Fallbeispielen und beantworten Fragen live oder im Chat.

Der Kurs ist in fünf Module aufgeteilt, die einzeln oder in Kombination buchbar sind:

Modul 1
Arbeitsleben nach einer Krebserkrankung
1. Oktober 2020, 17:00 – 18:15 Uhr

Modul 2
Betriebliches Eingliederungsmanagement: Die Grundlagen 8. Oktober 2020, 17:00 – 18:15 Uhr

Modul 3
Betriebliches Eingliederungsmanagement: Das Gespräch mit dem Arbeitgeber 19. Oktober 2020, 1:00 – 18:15 Uhr

Modul 4
Umgang mit Kolleg*innen und Vorgesetzten 22. Oktober 2020, 17:00 – 18:15 Uhr

Modul 5
Auf der Suche nach einem neuen Job
26. Okotber 2020, 17:00 – 18:15 Uhr

Teilnahme und Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung unter presse@deutsche-krebsstiftung.de wird gebeten.
Zur Teilnahme benötigen Sie lediglich einen Computer mit Internetzugang und ein Headset oder alternativ ein Telefon.
Mehr Infos und die detaillierten Lerninhalte finden Sie unter: www.deutsche-krebsstiftung.de/online_kurs/nach-dem-krebs-so-gelingt-der-wiedereinstieg-in-den-beruf/

Online-Seminar der BAG zum Thema „Digitale Mitgliederversammlungen“

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Umsetzung digitaler Versammlungen und das Herbeiführen rechtssicherer Beschlüsse von Organen ohne Präsenz ist eines der Themen, mit denen sich fast alle Verbände aktuell befassen.
Dabei ergeben sich viele Fragen, angefangen vom Format bis zu Abläufen und Technik.

Um Sie bei der Planung einer möglichen digitalen Mitgliederversammlung zu unterstützen, bietet die BAG Selbsthilfe am Donnerstag den 10.9. um 15 Uhr ein ca. 90-Minütigen Online-Seminar „Digitale Mitgliederversammlungen“ an.

Das Seminar wird durchgeführt von Herrn Stephan Mellinghoff, Geschäftsführer und Partner der B’VM –Beratergruppe für Verbandsmanagement in Köln, die auf einen Erfahrungsschatz aus über 35 Jahren in der Organisations- und, Personalberatung, Meinungsforschung und operativen Verbandsführung im „Haus der Verbände“ zurückgreift.

Die Inhalte des Seminars umfassen die folgenden Themen:

  • Rechtliche Grundlagen für digitale Versammlungen – und was sie für die Praxis bedeuten
  • Mögliche Abläufe und Varianten – was Sie bei der Vorbereitung und Planung beachten sollen
  • Verfügbare Tools und deren Kosten, einschließlich Life-Demo eines rechtssicheren Abstimmungs-Tools

Herr Holger Borner, Referatsleiter Recht und Sozialpolitik der BAG SELBSTHILFE, wird zusätzlich zur verbandsrechtlichen Beratung am Seminar teilnehmen.

Aufgrund des Mangels an weitreichend stabilen und barrierefreien Videokonferenz-Anbietern, wird das Seminar über den Zoom-Account der BAG SELBSTHILFE stattfinden.
Sie können über folgende Daten an der Konferenz teilnehmen:

Thema: Seminar Digitale Mitgliederversammlung
Uhrzeit: 10.Sep.2020 15:00 Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien

Zoom-Meeting beitreten
https://us02web.zoom.us/j/85151839875?pwd=emhickRLSm15L3h1L2c5SUNnWkYzUT09

Meeting-ID: 851 5183 9875
Kenncode: 522706

Telefonische Einwahlmöglichkeit:
Ortseinwahl suchen: https://us02web.zoom.us/u/k5Apv3Id

Mit der Teilnahme am Seminar bestätigen Sie die unten als pdf-Datei zur Verfügung gestellte Datenschutzhinweise für die Nutzung von Zoom zur Kenntnis genommen zu haben.

Neuer Youtube-Kanal der LAG Selbsthilfe!

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne machen wir auf den neuen YouTube-Kanal der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe aufmerksam: „Studio Selbsthilfe“ ist nun mit den ersten beiden Videos online.
Die dazugehörige Pressemitteilung stellen wir Ihnen als pdf-Datei zur Verfügung:

Den Auftakt des YouTube-Kanals machen ein kurzes Vorstellungsvideo und eine thematische Einführung des Fernseh- und Internetmediziners Dr. Johannes Wimmer. Er erklärt aus Sicht eines Mediziners, was gesundheitsbezogene Selbsthilfe ist und welchen Mehrwert diese für die Gesundheit und die Gesellschaft hat. Es folgen Interviews mit Aktiven der LAG Selbsthilfe Baden-Württemberg und des Bundesverbandes Aphasie sowie mit Spitzensportler Niko Kappel. Geplant ist, jeden Monat 1-2 Videos zu veröffentlichen. Das Projekt ist auf 3 Jahre angelegt und wird durch die freundliche Unterstützung der Techniker Krankenkasse ermöglicht.

Der Hintergrund:

„Die Digitalisierung ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit, welche die Art und Weise wie Menschen kommunizieren und Informationen beziehen grundlegend und flächendeckend verändert. Somit müssen alle Akteure des gesellschaftlichen Lebens zwangsläufig entsprechende Strategien entwickeln, wenn sie und ihre Tätigkeiten weiterhin wahrgenommen werden sollen. Das bedeutet, dass auch Selbsthilfeverbände von Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen und deren Angehörigen vermehrt und systematisch digitale Angebote schaffen müssen, die im Idealfall jüngere und ältere Zielgruppen ansprechen. Denn so lässt sich noch eine weitere Herausforderung der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe angehen: die Nachwuchsgewinnung für einen gelungenen Generationenwechsel.

„Um junge Menschen für die Selbsthilfe zu gewinnen, müssen diese zunächst überhaupt einmal wissen, dass es sie gibt und was man darunter alles versteht. Oft assoziieren Menschen mit dem Begriff „Selbsthilfe“ eine Gruppe von Menschen im Stuhlkreis. Beispielsweise in Filmen wird diese Situation häufig aufgegriffen und hat oft einen verstaubten und erzwungenen Charakter“ teilt Johannes Schweizer, Geschäftsführer der LAG Selbsthilfe RLP, mit und schlussfolgert: „Daher muss der Begriff „Selbsthilfe“ allgemein erst mal neu besetzt werden – und zwar modern, authentisch und ansprechend. Dies kann dadurch gelingen, wenn niedrigschwellig, verständlich und locker jene Themen angesprochen werden, mit denen sich viele junge Menschen identifizieren“.

Nach und nach soll der YouTube-Kanal die Vielfalt und Bandbreite von Selbsthilfe-Aktivitäten sichtbar machen, Vereinsstrukturen erklären, die Errungenschaften und Herausforderungen der letzten Jahrzehnte thematisieren und natürlich auch Vorbehalte und Vorurteile gegenüber Menschen mit Behinderungen und Menschen mit chronischen Erkrankungen aufgreifen und einen Beitrag dazu leisten, diese abzubauen. Unterschiedliche Menschen werden im Rahmen von Interviews zu Wort kommen, um ihre persönlichen Erfahrungen zu teilen und zum Austausch über die Kommentarfunktion des YouTube-Kanals anzuregen.“

Und hier geht es zum Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCUCTF8waaos2nieoX3ob5UA/videos

Studie der Uni Köln

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität zu Köln führt aktuell eine Studie durch, die sich speziell an Krebspatient*innen richtet.
Wir machen an dieser Stelle gerne auf diese Umfrage aufmerksam.
Die Ergebnisse der Studie sollen wichtige Erkenntnisse über die Entstehung von Suizidgedanken und suizidalem Verhalten im onkologischen Kontext bringen. So wird die Entwicklung gezielter psychoonkologischer Maßnahmen möglich, die in Zukunft zur Reduktion suizidaler Gedanken und Verhaltensweisen eingesetzt werden können.

Folgender Link führt zu der Studie und zu weitergehenden Informationen über den Ablauf der Befragung:

https://www.soscisurvey.de/IPTS_Cancer/

Hygienekonzept zur Wiederaufnahme der Gruppentreffen in der Selbsthilfe

Mit der stufenweisen Öffnung der Anti-Corona-Maßnahmen in Deutschland werden nun, nach und nach, auch örtliche Treffen der Selbsthilfegruppen wieder möglich.

Die BAG Selbsthilfe hat ein Hygienekonzept zur Verfügung gestellt. Dieses soll Orientierung und Empfehlungen geben, wie eine Wiederaufnahme der Gruppentreffen unter Einhaltung der bestehenden Hygienemaßnahmen möglich sein kann. Ziel ist, die GruppenleiterInnen zu unterstützen und zu befähigen, die Treffen unter dem Aspekt der Infektionsrisiken in der Corona-Pandemie verantwortlich durchführen zu können. Das wichtigste Mittel im Kampf gegen Covid-19 ist der verantwortungsvolle und umsichtige Umgang vor Ort. Diese Umsicht sowie die Selbst- und Fremdverantwortung der Gruppenmitglieder und jeder einzelnen Person sollten im Fokus eines jeden Treffens stehen.

Wir stellen Ihnen neben diesem Hygienekonzept, auch eine Checkliste für GruppenleiterInnen zur Vorbereitung auf die Gruppentreffen, eine Einverständniserklärung für TeilnehmerInnen inklusive einer kurzen Symptomabfrage sowie zwei Hinweisschilder für die Gruppenräume zu den Hygieneregeln und zur A-H-A-Formel hier zum Download zur Verfügung.

Rehabilitation und Teilhabe für Menschen mit Krebserkrankungen – Arbeitshilfe

Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e.V. (BAR) ist der Zusammenschluss der Reha-Träger. Seit 1969 fördert sie im gegliederten Sozialleistungssystem die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.

Nun hat die BAR eine Arbeitshilfe zum Thema Rehabilitation und Teilhabe für Menschen mit Krebserkrankungen“ herausgebracht. Diese Arbeitshilfe nimmt den Versorgungsbereich der Rehabilitation mit allen seinen Möglichkeiten in den Blick.

„Leistungen zur medizinischen Rehabilitation können helfen, Funktionseinschränkungen zu beseitigen, zu mindern oder auszugleichen sowie vorhandene Funktionsfähigkeiten zu erhalten oder zu verbessern. Krebspatienten sind oft hoch motiviert, wieder zu arbeiten; und die Rückkehr in den Beruf wird oft mit Wieder-Gesundsein gleichgesetzt. Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben können für Menschen mit Krebserkrankungen den Weg ins Arbeitsleben ebnen, unterstützen und vor Überforderung schützen. Wenn ein Krebspatient im Alltag eingeschränkt ist, können Leistungen zur sozialen Teilhabe (z. B. auch finanzielle Erleichterungen, Assistenzdienste und Hilfsmittel) dabei helfen, den Alltag wieder zu bewältigen, und als Ziel aller Leistungen der Rehabilitation steht die bestmögliche Teilhabe der betroffenen Menschen.

Diese Arbeitshilfe dient als Praxishilfe für die Planung, Beantragung, Durchführung und Verstetigung rehabilitativer Maßnahmen für krebskranke Menschen.

Der Download der Arbeitshilfe als pdf-Datei ist kostenlos und wir stellen diese gerne hier zur Verfügung.

Falls Sie die Broschüre als Druckausgabe haben möchten, müssen Sie diese kostenpflichtig (2,00 €/Stück inkl. 5,00% MwSt. zzgl. Versand) bei der BAR bestellen unter:
https://www.bar-frankfurt.de/service/publikationen/reha-grundlagen.html

Neuer Patientenfilm „Gesundheitsinformationen im Internet“

Neuer Patientenfilm „Gesundheitsinformationen im Internet“

Im Internet gibt es Gesundheitsinformationen in Hülle und Fülle. Doch es ist nicht immer leicht, vertrauenswürdige Quellen zu finden und andere Interessen der Webseiten-Betreiber auszuschließen. Besonders seit Ausbruch der Corona-Pandemie kursieren online viele Falschmeldungen. Daher sind gerade jetzt verlässliche Informationen wichtiger denn je. Der neue Film „Gesundheitsthemen im Internet“ gibt Hilfestellungen.

Der neue Film erklärt leicht verständlich, woran Patientinnen und Patienten gute Gesundheitsinformationen erkennen können. Diese sind beispielsweise umfassend, werbefrei und verständlich, ausgewogen und neutral, mit Vor- und Nachteilen. Vertrauenswürdige Anbieter nennen auch Verantwortliche und Mitwirkende, Quellen-Nachweise, Erstelldatum und Hinweise zur Finanzierung. Dagegen ist Vorsicht geboten, wenn reißerisch oder Angst machend geschrieben wird oder nur eine Untersuchungs- oder Behandlungsmöglichkeit genannt ist – aber auch wenn Angaben zu Risiken oder Nebenwirkungen fehlen oder von anerkannten Behandlungen abgeraten wird.

Der Patientenfilm ist im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) und der audiovisuellen Kommunikationsplattform TV-Wartezimmer® entstanden: TV-Wartezimmer® hat den Film produziert, der Inhalt beruht auf der aktuellen Information des ÄZQ zum Thema Gesundheitsinformation. Insgesamt gibt es nun drei gemeinsame Filme. Bereits erschienen sind die Filme zu „Antibiotikaresistenzen“ und „Klinische Studien“.

Den neuen Film können sich Patientinnen und Patienten kostenlos ansehen:

Film: www.patienten-information.de/kurzinformationen/gesundheitsthemen-im-internet#video
weitere Gesundheitsinformationen und Filme: www.patienten-information.de
TV-Wartezimmer®: www.tv-wartezimmer.de

Quelle: https://www.patienten-information.de/news/neue-aezq-gesundheitsinformation-2020-07-02